Kilian Brogli
Partei: PPS

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Schutz vor Diskriminierung: Sind Sie damit einverstanden, dass der Aufruf zu Hass und Gewalt gegen Lesben und Schwule durch die Erweiterung der Antirassismus-Strafnorm unter Strafe zu stellen ist?
Die Erweiterung der Antirassismus-Strafnorm (Art. 261bis StGB) mit dem Begriff der sexuellen Orientierung wurde am 14. Dezember 2018 von National- und Ständerat angenommen. Aufgrund eines gültigen Referendums findet in den nächsten Monaten eine Volksabstimmung statt.
Nein
Ja
Aktiv werde ich mich wie auch die Piratenpartei sich gegen das Referendum engagieren. Vielmals sind auch viele unbewusste Aussagen durch den allgemein Sprachgebrauch implentiert, welche den Leute nicht mal bewusst ist wie diskrimierend und verletztend dies ist. Mit der Ausweitung kann endlich auch ein klares Zeichen gegen dieese Unterschwelligkeit gesetzt werden. Und in der heutigen Zeit ist dies nicht mehr so im Sprachgebrauch und sollle daher klar angezeigt werden können.
Schutz vor Diskriminierung: Sind Sie damit einverstanden, dass der Schutz von LGBTI-Menschen vor Diskriminierung am Arbeitsplatz verbessert werden sollte?
Momentan gibt es keinen expliziten Schutz vor Diskriminierung am Arbeitsplatz, lediglich gewisse Diskriminierungen aufgrund der Geschlechtsidentität sind über das Gleichstellungsgesetz abgedeckt.
Nein
Ja
Schutz vor Diskriminierung: Sind Sie damit einverstanden dass verbale und tätliche Angriffe aufgrund Homo- und Transphobie (sog. Hate Speeches und Hate Crimes) statistisch zu erfassen sind?
Durch die Erfassung soll ermöglicht werden, dass gezielte präventive Massnahmen ergriffen werden können und der gesetzliche Schutz vor Angriffen verbessert wird.
Nein
Ja
Die Dunkelziffer ist zu hoch und damit dies auch bei einer breiteren Bevölkerungsschicht überhaupt wahrgenommen wird, ist die Datengrundlage zwingend.
Schutz vor Diskriminierung: Sind Sie damit einverstanden, dass Therapien mit dem Ziel der Änderung der sexuellen Orientierung oder der Geschlechtsidentität (sog. Konversionstherapien) verboten werden sollen?
In der Schweiz gibt es diverse Organisationen und Fachpersonen, welche Konversionstherapien durchführen und diese teilweise über die Krankenkasse abrechnen. Solche «Therapien» führen meist zu grossen psychischen Schäden und Traumata bei den Betroffenen.
Nein
Ja
Ehe und Familie: Unterstützen Sie die Vorlage zur „Ehe für alle“?
Der parlamentarische Vorentwurf zur Öffnung der „Ehe für alle“ liegt vor. Sie will die Zivilehe für gleichgeschlechtliche Paare öffnen und ihnen in vielen Belangen die gleichen Rechte und Pflichten zugestehen.
Nein
Ja
Ehe und Familie: Unterstützen Sie zusätzlich die Variante mit Zugang zur Samenspende für Frauenpaare?
Neben der Kernvorlage enthält der parlamentarische Vorentwurf eine Variante, die Frauenpaaren zusätzlich den Zugang zur Samenspende gewährt.
Nein
Ja
Ehe und Familie: Befürworten Sie, dass bei Kindern, die von einer Leihmutter im Ausland ausgetragen werden, beide Eltern als rechtliche Eltern eingetragen werden?
In der Schweiz ist die Leihmutterschaft für alle Paare verboten. Bei Kindern, die von einer Leihmutter im Ausland ausgetragen werden, soll neben dem biologischen Elternteil auch der zweite Elternteil automatisch rechtlich in der Schweiz anerkannt werden.
Nein
Ja
Aufklärung: Sind Sie der Meinung, dass die sexuelle Aufklärung in den Schulen zwingend auch die Aufklärung über LGBTI-Themen und Regenbogenfamilien zu umfassen hat?
Sensibilisierung und Aufklärung über LGBTI-Themen und Regenbogenfamilien in der Schule sind ungenügend und hängen stark von der Lehrperson ab.
Nein
Ja
LGBTIQA und Regenbogenfamilien sowie anderen Lebensentwürfe von Lebensabschnitspartnern gehören zur Gesellschaft und daher sind diese unbedingt auch in der Schule zu thematisieren statt tabusieren.
Transidentität und Intergeschlechtlichkeit: Befürworten Sie, dass medizinisch nicht notwendige Operationen an intergeschlechtlichen Kindern gesetzlich verboten werden?
Immer noch werden in der Schweiz, oft mit fatalen gesundheitlichen Folgen, intergeschlechtliche Kinder operiert und damit zwangsweise einem Geschlecht zugewiesen.
Nein
Ja
Transidentität und Intergeschlechtlichkeit: Befürworten Sie, dass trans und inter Personen ihr amtliches Geschlecht selbstbestimmt und unkompliziert ändern können?
Trans und inter Menschen müssen zur Änderung ihres amtlichen Geschlechts hohe Hürden überwinden. Es existiert bereits ein Gesetzesentwurf, der ein schnelles, transparentes und zugängliches Verfahren vorsieht.
Nein
Ja
Plus einen Schritt weiter: DAS Geschlecht erst gar nicht auf dem amtlichen Wege zu erfassen und auf allen Formularen gänzlich wegzubelassen. Somit alle Menschen aller Geschlechter alle gleichen Rechte.
Gesundheit: Sind Sie der Meinung, dass die Gesundheitsdatenerhebungen von Bund und Kantone auch über die Gesundheit von LGBTI-Menschen Auskunft geben sollen?
Die Gesundheit von LGBTI-Menschen ist im Durchschnitt deutlich schlechter als die von Heterosexuellen. Durch die Erhebung der Daten können entsprechende Massnahmen zur Verbesserung der Situation ergriffen werden.
Nein
Ja
Grundsätzlich bin ich skeptisch gegen alle Arten der Datenspeicherung und sollte aus meiner Sicht keine separate Liste für die Gesundheitsdatenerhebung für jede Bevölkerungsgruppe nach Soziodemografischen Gruppen geführt werden. Wenn diese aufgenommen werden, müssen die Daten zwingend anonymisiert (min 10-30P in der gleichen Gruppe, usw, siehe BfS) sein, keine Rückschlüsse auf die möglichen Personen gezogen werden und den betroffenen Personen sollten keine Nachteile entstehen. Im Allgemeinen besteht mit jeder Datenbank die Gefahr, dass diese schlecht gesichtert oder gehackt werden könnten. Wenn die Daten für die Verbesserung
Gesundheit: Sind Sie der Meinung, dass die Präventionsbemühungen gegen HIV und sexuell übertragbare Krankheiten (STI) verstärkt werden müssen, insbesondere durch kostenlose HIV- bzw. STI-Tests?
Männer, die Sex mit Männern haben, zählen als Risikogruppe für HIV und sexuell übertragbare Krankheiten (STI). Durch kostenlose Tests würden sich viele Personen häufiger testen lassen, was zu weniger Ansteckungen führt.
Nein
Ja
Die Aufklärung wie vor der Jahrtausendwende hat das Bewusstsein aller Personen, von der Pubertät bis ins hohe Alter erhöht. Im weiteren sollte neben dem gegen HIV/STI auch die Informationskampagne über die Betroffenen und deren Möglichkeiten noch intensiviert werden.
Gesundheit: Sind Sie der Meinung, dass PrEP (Prä-Expositions-Prophylaxe) zu einem günstigen Preis (Generika) für alle und ohne Einschränkungen erhältlich sein muss?
PrEP ist ein Medikament, dass zuverlässig vor einer HIV-Ansteckung schützt, wenn es regelmässig und unter ärztlicher Begleitung eingenommen wird. In der Schweiz ist momentan nur das Originalpräparat zu monatlichen Kosten von CHF 900.-- erhältlich. Generika sind im Ausland zu monatlichen Kosten von CHF 30 bis CHF 50.— erhältlich und sollen auch in der Schweiz zugelassen werden.
Nein
Ja
ohne Einschränkungen aber mit viel Informationen rund um das Medikament/Generika, Anwendungen, Beschwerden, Nebenwirkungen, usw
International: Sind Sie der Meinung dass sich die Schweiz vermehrt diplomatisch gegen Diskriminierungen und für die Einhaltung der Menschenrechte von LGBTI-Menschen in anderen Ländern einsetzen soll?
In vielen Staaten weltweit werden LGBTI-Menschen nach wie vor diskriminiert, verfolgt oder gar mit dem Tod bedroht.
Nein
Ja
Die Menschen- und Grundrechte soll die Schweiz in der ganzen Welt vertretten. Und dazu gehören klar und eindeutig auch die LGBTIQA+ Community