Jonas Witmer
Partei: PPS

Bisherige BeitrĂ€ge zum Thema: Teilnahme an Kundgebungen, Initiativen und Petitionen đŸłïžâ€đŸŒˆ
Absichten und PlĂ€ne: - Die Antirassismus-Strafnorm muss erweitert werden, Diskriminierung ist keine Meinung - #EheFĂŒrAlle, Gleichberechtigung bei Adoption, Blut-, Ei- und Samenspende - Altruistische Leihmutterschaft ermöglichen - Unterschiede nach Geschlecht und sexueller Orientierung im Gesetz sind aufzuheben - Trennung von Staat und Religion - Abschaffung des binĂ€ren GeschlĂ€chterstatuses, Menschen sind bunt
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Wie stehen Sie zu...

Schutz vor Diskriminierung: Sind Sie damit einverstanden, dass der Aufruf zu Hass und Gewalt gegen Lesben und Schwule durch die Erweiterung der Antirassismus-Strafnorm unter Strafe zu stellen ist?
Die Erweiterung der Antirassismus-Strafnorm (Art. 261bis StGB) mit dem Begriff der sexuellen Orientierung wurde am 14. Dezember 2018 von National- und StĂ€nderat angenommen. Aufgrund eines gĂŒltigen Referendums findet in den nĂ€chsten Monaten eine Volksabstimmung statt.
Nein
Ja
Ich verurteile jegliche Gewalt aufgrund der Herkunft, des Geschlechts oder sexuellen Orientierung.
Schutz vor Diskriminierung: Sind Sie damit einverstanden, dass der Schutz von LGBTI-Menschen vor Diskriminierung am Arbeitsplatz verbessert werden sollte?
Momentan gibt es keinen expliziten Schutz vor Diskriminierung am Arbeitsplatz, lediglich gewisse Diskriminierungen aufgrund der GeschlechtsidentitĂ€t sind ĂŒber das Gleichstellungsgesetz abgedeckt.
Nein
Ja
Menschen sollten bei der Bewerbung keine Angaben zur ihrer Herkunft, Geschlecht oder sexuellen Orientierung machen mĂŒssen. Ausnahmen, bspw. im medizinischen Bereich oder um die IntimsphĂ€re anderer Menschen zu respektieren, sollen möglich sein.
Schutz vor Diskriminierung: Sind Sie damit einverstanden dass verbale und tÀtliche Angriffe aufgrund Homo- und Transphobie (sog. Hate Speeches und Hate Crimes) statistisch zu erfassen sind?
Durch die Erfassung soll ermöglicht werden, dass gezielte prÀventive Massnahmen ergriffen werden können und der gesetzliche Schutz vor Angriffen verbessert wird.
Nein
Ja
Die Statistik ist als #OpenData zur VerfĂŒgung zu stellen.
Schutz vor Diskriminierung: Sind Sie damit einverstanden, dass Therapien mit dem Ziel der Änderung der sexuellen Orientierung oder der GeschlechtsidentitĂ€t (sog. Konversionstherapien) verboten werden sollen?
In der Schweiz gibt es diverse Organisationen und Fachpersonen, welche Konversionstherapien durchfĂŒhren und diese teilweise ĂŒber die Krankenkasse abrechnen. Solche «Therapien» fĂŒhren meist zu grossen psychischen SchĂ€den und Traumata bei den Betroffenen.
Nein
Ja
HomosexualitÀt ist nicht «therapierbar». Homophobie hingegen schon.
Ehe und Familie: UnterstĂŒtzen Sie die Vorlage zur „Ehe fĂŒr alle“?
Der parlamentarische Vorentwurf zur Öffnung der „Ehe fĂŒr alle“ liegt vor. Sie will die Zivilehe fĂŒr gleichgeschlechtliche Paare öffnen und ihnen in vielen Belangen die gleichen Rechte und Pflichten zugestehen.
Nein
Ja
Ehe und Familie: UnterstĂŒtzen Sie zusĂ€tzlich die Variante mit Zugang zur Samenspende fĂŒr Frauenpaare?
Neben der Kernvorlage enthÀlt der parlamentarische Vorentwurf eine Variante, die Frauenpaaren zusÀtzlich den Zugang zur Samenspende gewÀhrt.
Nein
Ja
Ehe und Familie: BefĂŒrworten Sie, dass bei Kindern, die von einer Leihmutter im Ausland ausgetragen werden, beide Eltern als rechtliche Eltern eingetragen werden?
In der Schweiz ist die Leihmutterschaft fĂŒr alle Paare verboten. Bei Kindern, die von einer Leihmutter im Ausland ausgetragen werden, soll neben dem biologischen Elternteil auch der zweite Elternteil automatisch rechtlich in der Schweiz anerkannt werden.
Nein
Ja
Altruistische Leihmutterschaft soll auch in der Schweiz erlaubt werden.
AufklĂ€rung: Sind Sie der Meinung, dass die sexuelle AufklĂ€rung in den Schulen zwingend auch die AufklĂ€rung ĂŒber LGBTI-Themen und Regenbogenfamilien zu umfassen hat?
Sensibilisierung und AufklĂ€rung ĂŒber LGBTI-Themen und Regenbogenfamilien in der Schule sind ungenĂŒgend und hĂ€ngen stark von der Lehrperson ab.
Nein
Ja
Kinder sollen lernen, das «bunt» und nicht «normal» normal ist.
TransidentitĂ€t und Intergeschlechtlichkeit: BefĂŒrworten Sie, dass medizinisch nicht notwendige Operationen an intergeschlechtlichen Kindern gesetzlich verboten werden?
Immer noch werden in der Schweiz, oft mit fatalen gesundheitlichen Folgen, intergeschlechtliche Kinder operiert und damit zwangsweise einem Geschlecht zugewiesen.
Nein
Ja
Die Kinder sollen spĂ€ter selber darĂŒber entscheiden können. Fall ein Eingriff gewĂŒnscht ist soll dies von der Krankenkasse gedeckt sein.
TransidentitĂ€t und Intergeschlechtlichkeit: BefĂŒrworten Sie, dass trans und inter Personen ihr amtliches Geschlecht selbstbestimmt und unkompliziert Ă€ndern können?
Trans und inter Menschen mĂŒssen zur Änderung ihres amtlichen Geschlechts hohe HĂŒrden ĂŒberwinden. Es existiert bereits ein Gesetzesentwurf, der ein schnelles, transparentes und zugĂ€ngliches Verfahren vorsieht.
Nein
Ja
Wobei es mir auf lange Sicht ĂŒberflĂŒssig erscheint, Geschlechter ĂŒberhaupt amtlich festhalten zu mĂŒssen. Aktuell wird es leider noch notwendig sein, um bspw. statistische Daten zur Diskriminierung erfassen zu können - wobei bei der Angabe des Geschlechts selber die Gefahr von Diskriminierung besteht...
Gesundheit: Sind Sie der Meinung, dass die Gesundheitsdatenerhebungen von Bund und Kantone auch ĂŒber die Gesundheit von LGBTI-Menschen Auskunft geben sollen?
Die Gesundheit von LGBTI-Menschen ist im Durchschnitt deutlich schlechter als die von Heterosexuellen. Durch die Erhebung der Daten können entsprechende Massnahmen zur Verbesserung der Situation ergriffen werden.
Nein
Ja
Gesundheit: Sind Sie der Meinung, dass die PrĂ€ventionsbemĂŒhungen gegen HIV und sexuell ĂŒbertragbare Krankheiten (STI) verstĂ€rkt werden mĂŒssen, insbesondere durch kostenlose HIV- bzw. STI-Tests?
MĂ€nner, die Sex mit MĂ€nnern haben, zĂ€hlen als Risikogruppe fĂŒr HIV und sexuell ĂŒbertragbare Krankheiten (STI). Durch kostenlose Tests wĂŒrden sich viele Personen hĂ€ufiger testen lassen, was zu weniger Ansteckungen fĂŒhrt.
Nein
Ja
Gesundheit: Sind Sie der Meinung, dass PrEP (PrĂ€-Expositions-Prophylaxe) zu einem gĂŒnstigen Preis (Generika) fĂŒr alle und ohne EinschrĂ€nkungen erhĂ€ltlich sein muss?
PrEP ist ein Medikament, dass zuverlĂ€ssig vor einer HIV-Ansteckung schĂŒtzt, wenn es regelmĂ€ssig und unter Ă€rztlicher Begleitung eingenommen wird. In der Schweiz ist momentan nur das OriginalprĂ€parat zu monatlichen Kosten von CHF 900.-- erhĂ€ltlich. Generika sind im Ausland zu monatlichen Kosten von CHF 30 bis CHF 50.— erhĂ€ltlich und sollen auch in der Schweiz zugelassen werden.
Nein
Ja
Auch VerhĂŒtungsmittel oder unverzichtbare Hygieneprodukte sollen fĂŒr alle zugĂ€nglich sein. Die Piraten fordern eine stĂ€rke UnterstĂŒtzung der Forschung mit öffentlichen Geldern, sodass die Ergebnisse ohne Patente allen zugĂ€nglich gemacht werden können.
International: Sind Sie der Meinung dass sich die Schweiz vermehrt diplomatisch gegen Diskriminierungen und fĂŒr die Einhaltung der Menschenrechte von LGBTI-Menschen in anderen LĂ€ndern einsetzen soll?
In vielen Staaten weltweit werden LGBTI-Menschen nach wie vor diskriminiert, verfolgt oder gar mit dem Tod bedroht.
Nein
Ja
Die Schweiz soll diesen Menschen auch Asyl bieten, falls sie deswegen verfolgt werden.